August 21, 2017

Interrail: Bath (07.- 09.07.17)

7. Juli 2017, Bath:
Nach der doch sehr holprigen Ankunft in Bath gönnten P. und ich uns am darauffolgenden Morgen ein leckeres Frühstück bei Bill's. Mit Pancakes und gutem Kaffee konnte der Tag nicht besser starten, war doch auch die Nacht im Bath Backpackers Hostel etwas schwierig - "funky" wurde stellenweise vielleicht etwas zu ernst genommen, die Küche für so viele Personen leider etwas zu klein und nicht wirklich sauber, dafür aber Duschen, denen wir in manch einem Hostel noch hinterher trauerten. Doch eben dadurch lernten wir wohl beide, dass man gerade auf Reisen keinen Luxus braucht und durch weniger die Stadt viel internsiver aufnimmt.

Unser Tag startete mit einem Glücksgriff, denn ganz zufällig gerieten wir in eine kostenlose Jane-Austen-Führung, bei der wir von einem typischen Engländer nicht nur die Stadt gezeigt bekamen, sondern auch eintauchten in das Leben der bekannten Schriftstellerin im 18. Jahrhundert.
Kurz darauf erkundeten wir die schönen Straßen Baths, all die alten Häuser und süßen Läden auf eigene Faust, indem wir dem City Trail folgten.
Am Abend nahmen wir dann schließlich an einer typischen Touri-Attraktion teil, ein Teil Baths, den man trotz des Mainstreams einfach gesehen haben muss und der uns mehr als einmal in Staunen versetzte: die römischen Bäder, Roman Baths.
8. Juli 2017, Bath:
Weite Felder, vereinzelte Cottages, den Blick immer gen Stadt gerichtet, weidende Rinder und ein Hauch von Ruhe und Idylle. An unserem letzten Tag in Bath wanderten wir unweit von Bath über den Skyline-Walk. Auch wenn wir uns verliefen und Teile der Strecke zweimal abklapperten, war es ein sehr lustiger und schöner Tag und definitiv empfehlenswert, wenn man einmal Ruhe braucht.
Am Abend schlenderten wir ein letztes Mal durch Bath, genossen das kleine Städtchen und freuten uns auf die Weiterreise am nächsten Tag.
9. Juli 2017, Nachtzug nach Schottland, Inverness:
Auf ins Getummmel Londons, zurück in die Großstadt. Ein bisschen wie nach Hogwarts fahren, als wir mit dem Caledonian Sleeper Richtung Highlands fuhren, völlig übermüdet nach fast 12 Stunden Fahrt in Inverness ankamen und doch mit einem riesigen Grinsen im Gesicht.

August 15, 2017

Interrail: London - Part 2 (05.- 06.07.17)

5. Juli 2017, London:
Wir schlenderten von Brücke zu Brücke, im Schatten des Globe Theaters, die schöne St.Paul's Chatedral, vor der gerade ein Fotoshothing stattfand, hinter uns gelassen. Mit den Gedanken noch bei der wunderschönen Aussicht, die wir vom Dach eines Kunstmuseums auf die Millenium Bridge und den Rest Londons hatten. Vor der wir wie typische Touris ein Bild schossen, Arm in Arm, mit breitem Grinsen und glücklich, hier zu sein. 
Vor der Tower Bridge lagen wir im Gras, ließen uns treiben und von London mitreißen, bestaunten die schönen Blumenläden in der Leadenhall und entdeckten die verrücktesten Dinge auf dem Camden Market. Schade, dass unsere Rucksäcke so klein sind und nicht die ein oder andere Schallplatte Platz gefunden hat.
6. Juli 2017, London:
Von der Stimme aus Google Maps begleitet, vorbei am Hyde Park und wunderschönen Häusern führte unser letzter Weg zum Nationl History Museum. Definitiv eine Empfehlung wert, denn so verbrachten wir unsere letzten Stunden in London super angenehm.
Mit den tonnenschweren Rucksäcken rennend, bis die Tür der U-Bahn mit einem lauten Schrillen hinter uns schloß. Geschafft! Dachten wir. Dann sämtliche Züge von Paddington ausgefallen, inklusive dem, der uns zu unserer nächsten Unterkunft in Bath bringen sollte. Nach ewigem hin und her, eisig kalten Zugfahrten oder jenen, in denen die Klimaanlage aussfiel, gepaart mit dem falschen Zug, war unsere Reise nach Bath eine Odysee. Zeitgleich mit dem Schließen der Rezeption fanden wir dann doch noch unsere Unterkunft und fielen mit schmerzenden Füßen todmüde in die Hochbetten. Ein bisschen Abenteuer gehört also auch dazu.


August 12, 2017

Interrail: Brighton (04.07.17)

4. Juli 2017, Brighton:
Eines schönen Tages, da wagten sich zwei Mädchen hinaus aus der Großstadt und befanden sich nach einer 50 minütigen Zugfahrt in einer kleinen Stadt am Meer. Viele junge Menschen, strahlend blauer Himmel und kreischende Möwen. Unwissend, dass sie einen der schönsten Tage ihrer Reise dort verbringen würden.
Und so strandeten wir in Brighton.

Immer weiter weg vom Bahnhof ließen wir uns Richtung Meer treiben, saßen auf den feuchten Kieselsteinen, hüpften von einem Fuß auf den anderen, als unsere Zehen das kalte Meerwasser berührten, flüchteten panisch vor den Möwen, die uns zu verfolgen schienen und schlenderten über den Brighton Peer.

Hier gab es alles, was das (Kinder-) Herz begehrte, von Zuckerwatte über Fahrgeschäfte bis hin zu einer wunderschönen Aussicht auf das Meer. All das Geblinke und Gefunkel, von dem man besser nichts kaufen sollte, wenn man nicht arm enden wollte.
Mit den typischen Fish and Chips gestärkt - was das erste und letzte Mal unser Verkostigung dieser war - wanderten wir die Straße hinauf zum atemberaubenden Royal Palace. Ein Hauch von Orient, ein Hauch von Blumenmeer und Magie. Definitiv einer der schönsten Orte zum Verweilen in ganz Brighton.

Durch die Lanes schlendernd, viel zu viele Fotos von Wimpeln und süßen Shops in kleinen Gassen machend, verfolg die Zeit wie im Flug. Wir begaben uns auf die Suche nach den kleinen Strandhäusern und entdeckten dafür den zauberhaften Pavillon, den ihr auf den Bildern seht, nahmen uns den schlimmsten Sonnenbrand der Reise und füllten unser Reisetgabeuch mit poetischen Worten.
Und so sagten wir schweren Herzens Goodbye zu dieser kleinen Stadt am Meer und kehrten zurück in den Großstadttrubel Londons.


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