Dezember 09, 2015

{Tipps} Kalender 2016


Inzwischen sollte wohl bekannt sein, dass ich es liebe, Listen zu schreiben, Termine einzutragen und Lernpläne zu erstellen.
Ohne meinen Kalender wäre ich mit Sicherheit verloren, bin ich doch furchtbar darin, mir Verabredungen zu merken.
Umso mehr habe ich mich darauf gefreut, einen neuen Kalender für das Jahr 2016 zu kaufen.
Wie und womit ich mich im kommenden Jahr organisieren möchte, zeige ich Dir in diesem Beitrag.

Mein neuer Kalender besteht aus einem Ledereinband und besitzt einen Gummizug, mit dem die Seiten zusammen gehalten werden können. Perfekt, wenn der Kalender voll mit zusätzlichen Zettelchen und Listen ist.

Auf der ersten Seite befindet sich Platz für persönliche Daten, auf der man Dinge wie Name, Anschrift oder die Reisepass-Nummer angeben kann.
Um ehrlich zu sein, fülle ich hier nur die Zeile mit dem Namen und der Handynummer aus, falls der Kalender verloren gehen sollte, denn wie gesagt, ohne ihn wäre ich aufgeschmissen. All die anderen Angaben bleiben leer, möchte ich doch nicht, dass ein Fremder so viele persönliche Daten von mir 
kennt.

Nun folgen wichtige Telefonnummern, was ich sehr praktisch finden, denn bis auf Polizei und Feuerwehr kann ich mir auch die kaum merken.


Als nächstes gibt es einen Jahresplaner  für 2016. Vier Seiten, auf denen die wichtigsten Ereignisse eingetragen werden können. Wie bei mir zum Beispiel die freien Schultage. ;-)

Daraufhin ein Teil, der für mich mit ausschlaggebend zum Kauf des Kalenders war. Weitere vier Seiten mit genügend Platz für Geburtstage. Das erspart unangenehme Momente à la Mist! Letzte Woche hatte xy Geburtstag! Voll vergessen!
So habe ich alle Geburtstag endlich einmal beisammen und kann sie somit auch fürs nächste Jahr wieder übertragen.
Zwischendurch findet man im Kalender übrigens immer wieder linierte Notizseiten, für To-Do Listen, Inspirationen und Gedanken.


Aber nun wohl das Wichtigste Kriterium im Kalender: die Wocheneinteilung.
Im letzten Jahr war es mir noch wichtig, pro Tag eine ganze Seite zur Verfügung zu haben. Inzwischen möchte ich jedoch etwas weniger planen, weshalb ich mich für einen Kalender mit zwei Seiten pro Woche entschieden habe.
Am Anfang der Seite steht jeweils der Monat, sowie die Kalenderwoche.
Auf der linken Seite findet man Montag bis Freitag. Die Wochentage sind jeweils benannt, das Datum steht dabei und gegebenenfalls auch der passende Feiertag. 
Auf der rechten Seite befinden sich Samstag und Sonntag. Darunter eine halbe Seite, auf der Platz für Notizen ist.
Pro Tag hat man ca. 4 cm zur Verfügung.

Der Kalender geht vom 28. Dezember 2015 bis zum 1. Januar 2017.
Dahinter befindet sich eine ausführlichen Monatsübersicht für Januar und Februar 2017, mit Wochen-, sowie Feiertagen.
Außerdem gibt es noch eine Jahresübersicht 2017, wie sie auch am Anfang des Kalenders für 2016 zu finden ist.

Für mich eher unwichtige ist die Angabe der Sommersonne, europäische Ländervorwahlen, Zeitzonen, Kleidergrößen / Maßeinheiten oder Messen und Ausstellungen. Hilfreich hingegen sind die Schulferien 2016.

Im Anschluss findet man noch genügend Notizseiten, sowie einen großen Adressteil, den ich ebenfalls sehr nützlich finde.

Auf der letzten Seite des Kalenders befindet sich außerdem noch eine "Papptasche", für die Zettelwirtschaft. Definitiv mein Lebensretter. ;-)

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit diesem tollen Taschenkalender und freue mich sehr, ihn bald benutzen zu können.


Wie planst Du dein Jahr? Hast Du vielleicht sogar hilfreiche Tipps für mich? 


Liebste Grüße,




Kalender - Diario 2016 (grün // aber auch in schwarz erhältlich)
Bleistift - Faber-Castell Bleistift (schwarz; glitzer)


Dezember 01, 2015

So tun als ob {Soziale Netzwerke}


Wie oft erwische ich mich dabei, wie ich alles tue, bloß nicht das, was ich sollte.
So wäre es eigentlich höchste Zeit, für die bevorstehende Musikklausur zu lernen, oder mich dem Berg an Hausaufgaben zu widmen. Doch trotzdem schaffe ich es immer wieder, mich abzulenken.
Bling - eine neue Benachrichtigung bei Facebook. Oder all die tollen Instagram-Bilder, die auf mich warten. Kaum drei Stunden vergehen, in denen ich mich nicht durch meinen Feed scrolle, immer mehr Inspiration finde und das Leben dieser scheinbar perfekten Menschen bewundere.
Ja, gerade Instagram schafft es immer wieder, mich abzulenken. Ich bin mir dem nur allzu bewusst und umso schlimmer wird es, wenn ich Fotos von Menschen sehe, die heute schon so viel erreicht haben. Und ich? Ich lenke mich ab. Drücke mich vor der Arbeit und träume ebenfalls von diesem perfekten Leben.
Seltsamerweise ist mir klar, wie viel mehr Schein als Sein hinter den Bildern steckt, doch das übt gerade diese Reiz auf mich aus. So tun als ob. Müsste es dann nicht auch für mich möglich sein, zumindest auf Instagram dieses perfekte Leben zu führen? Indem ich extrem produktiv und erfolgreich bin? Erreiche, was ich mir vornehme?
Ja, in gewisser Weise habe ich mir durch den Schein und Reiz Instagrams selbst etwas vorgemacht.
Und dann kam die Angst. Zu sehr in der Welt der Sozialen Netzwerke zu leben, zu wenig in der realen. Nach langem hin und her löschte ich meinen Instagramaccount und auch andere, wie Twitter, oder verschiedene Profile in Netzwerken, die ich sowieso kaum nutzte.
Auch mein Blogroll und die YouTube Abos wurden minimiert. Es blieb nur, was mich wirklich inspiriert, was (zumindest größtenteils) echt ist. Was mich vielleicht auch glücklich macht und zum Nachdenken anregt.
Inzwischen achte ich bewusster darauf, wie ich meine Freizeit verbringe. Ob ich mich nicht lieber erst lerne und dann als kleine Belohnung einen neuen Artikel auf meinem Lieblingsblog lese.
Es ist kaum vorstellbar, wie befreiend dieses Gefühl ist und wie viel produktiver ich doch sein kann. Die Ablenkung ist einfach geringer. 
Und das Leben realer.


Wie stehst du zu Sozialen Netzwerken, wie Instagram, die nicht nur ablenken, sondern auch ein falsches Bild entstehen lassen? Oder ist dies für dich gar kein Problem und du kannst gut ziwschen Realität und Fiktion unterscheiden? Schreib mir doch gerne ein Kommentar.

Liebste Grüße,



November 30, 2015

(Rezension) "Weihnachten bei den Elchen - Die schönsten Wintergeschichten aus Skandinavien"

Quelle

Info


Weihnachten bei den Elchen - Die schönsten Wintergeschichten aus Skandinavien
Holger Wolandt (Herausgeber)
304 Seiten
Leinen bei Piper
Einzelband
10, 00 Euro

Zum Inhalt


Skandinavische Weihnachten – das sind glitzernde Tannenwälder, das Nordlicht in Lappland, gefrorene Ostseeküsten, ein festlich beleuchteter Kongens Nytorv in Kopenhagen und besinnliche Abende bei Kerzenschein. Machen Sie es sich vor dem warmen Kamin gemütlich und lesen Sie vierundzwanzig Erzählungen aus dem hohen Norden von Henning Mankell, Astrid Lindgren, Hans Christian Andersen, Selma Lagerlöf, Johan Theorin und vielen anderen. 


Meine Meinung


Gerade in Deutschland fällt es uns oftmals schwer, vor den Festtagen in richtige Weihnachtsstimmung zu kommen. Milde 12 Grad und Regen statt Schnee.
Eine wunderbare Ablenkung stellt der Sammelband an skandinavischen Kurzgeschichten dar, der in diesem Jahr im Piper Verlag erschien. 24 winterliche Geschichte. Für jeden Tag im Dezember eine, bis Weihnachten. Und ich kann versprechen, danach fühlt man sich sehr weihnachtlich. ;-)

Besonders gut gefiel mir die Abwechslung in diese Buch. Neben der Geschichte eines Bootes auf der stürmigen See, dem Abenteuer eines kleinen Wichtels, der verloren ging, oder der Bedeutsamkeit von Familie, findet man hier so viel mehr. Eine bunt zusammengestellte Sammlung, bei der keine Geschichte ist, wie die andere.
Vielen Autoren, wie Selma Lagerlöf, Astrid Lindgren oder Hans Christian Andersen sind uns auch hier in Deutschland ein Begriff und machen das Buch zu etwas Besonderem.

Zwar hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr skandinavischen Zauber gewünscht, fand ich an vielen Stellen aber auch interessante Infos über die Traditionen in Skandinavien, erfuhr Neues über verschiedene Lebensstile, wie der der Lappen.

Letzte Gedanken


Eine Mischung aus verschiedenen Weihnachts- und Wintergeschichten aus Skandinavien, die Freude auf die Feiertage machen und den Charme des Winters verspüren.


Vielen herzlichen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. :-)

November 25, 2015

(Poetry Slam) Gedankenmeer



Wenn der Tag vergeht
Und die Schatten der Nacht lebendig werden
Ergreifen meine Gedanken die Macht
Von Müdigkeit und Ruhe keine Spur
Denn in mir tobt ein Sturm
Ein Sturm aus Worten, Erinnerungssplittern und Schmerz

Denn das Gedankenmeer schlägt Wellen,
Beginnt zu stürmen

Und manchmal denke ich,
Ich denke zu viel nach
Die Realität verblasst
Die Gedanken kreisen weiter
Und was bleibt sind Erinnerungssplitter

Es heißt: "Ich denke, also bin ich"
Aber wer bin ich?
Und denke ich überhaupt?
Nehme ich teil am Leben?
- So richtig wohl eigentlich nicht

Denn das Gedankenmeer schlägt Wellen,
Beginnt zu stürmen

Und manchmal denke ich,
Ich denke zu viel nach
Die Realität verblasst
Die Gedanken kreisen weiter
Und was bleibt sind Erinnerungssplitter

Mein wahres Leben findet in meiner Fantasie statt
Die Konturen der Wahrheit verwischen
Ich kann zwischen Kopf und Herz nicht mehr unterscheiden
Schlage die Faust gegen die Wand
Will, dass es aufhört
Will frei sein von meinen Gedanken und all dem Schmerz
Will die Splitter endlich aus der Haut ziehen

Doch das Gedankenmeer schlägt Wellen,
Beginnt zu stürmen

Und ich weiß,
Ich denke zu viel nach
Die Realität verblasst
Die Gedanken kreisen weiter
Und was bleibt sind Erinnerungssplitter

Ich bin gefangen in meinem tosenden Gedankenmeer.


Über deine Rückmeldung freue ich mich sehr. :-)

Liebste Grüße,
Franzi

November 21, 2015

Wenn die Grenze so nah liegt {Metz}

Noch immer fällt es mir sehr schwer, für die Terroranschläge in Paris die passenden Worte zu finden. Überhaupt Worte dafür zu finden, was momentan mit unserer Welt los ist.
Ich habe das Gefühl, kein einziges Wort beschreibt die Schrecken der vergangenen Woche(n) angemessen, keines kann dessen Tragweite beschreiben.

Gerade mit Frankreich fühle ich mich persönlich sehr verbunden, was zum einen an meiner Liebe zu der wunderschönen französischen Sprache liegt, zum anderen an der sehr nahgelegenen Grenze zwischen Deutschland und Frankreich.
Somit trafen mich die Anschläge noch einmal mehr, als sie es sowieso schon taten.

Sie haben ihre Spuren hinterlassen.
Viele Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Uns den Atem genommen.
Und genau so weit sollte es doch nicht kommen. Dass die Angst überhand ergreift, wir nicht mehr auf die Straße gehen, uns nirgendwo mehr sicher fühlen.

Und trotzdem fuhr ich heute nach Metz. In eine französische Stadt in Lothringen.
Zwar waren auch hier die Schatten der Vorfälle zu spüren, denn es waren relativ wenige Menschen auf den Straßen, doch ich hatte einen sehr schönen Tag.
Durch die gepflasterten Gassen schlendern. In kleinen Boutiquen stöbern. Hier und da in einem fremdsprachigen Buch blättern. Französische Wortfetzen aufschnappen. In einer Boulangerie zu Mittag essen und später einen Café au Lait, in einem Laden, der aus den 50er stammen könnte, schlürfen. Die Pracht der gotischen Kathedrale bewundern. Brioche kaufen.
In all dem bunten Treiben war kein Platz für Angst. Denn auch die Franzosen versuchen dieser zu trotzen.
Und eines wird überall ganz klar: Wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir halten zusammen.


Liebste Grüße,


Dieser Beitrag entspricht meiner persönlichen Meinung. Mir ist durchaus bewusst, dass solche Ereignisse wie die in Paris in anderen Ländern fast schon zum Alltag gehören, doch trotzdem möchte ich mit diesen Worten noch einmal meine Gedanken auf persönlicher Ebene äußern.

November 19, 2015

(Gedicht) Mittendrin


Ich wandle auf Pfaden
Auf Wegen zu mir
Und ich suche und suche
Bin eigentlich gar nicht hier

Schau von oben zu
Schweb auf einer Wolke daher
Wie ich versuche mich selbst zu finden
Hoffnung dafür – die gibt es kaum mehr

Das Leben ist ein Kreislauf
Ohne Anfang, ohne Ende
Ich weiß nicht, wo ich steh
Laufe gegen tausend Wände

Warten, inzwischen ein Teil von mir
Der niemals von meiner Seite weicht
Ich kann nicht ohne
Hab sonst nichts erreicht

Und jetzt weiß ich endlich
Ich bin nicht am Anfang
Ich bin nicht am Ende
Ich bin mittendrin


November 15, 2015

Free Falling.

"I am so glad
I live in a world
where there are
octobers."
(Anne of Green Gables)

"Dear old world...
you are very lovely,
and I am glad to be 
alive in you."
(Anne of Green Gables)

"Isn't it nice 
to think that
 tomorrow
is a new day
with 
no mistakes
in it yet?"
(Anne of Green Gables)


 "Life
is worth
living
as long as
there's a
laugh
in it."
(Anne of Green Gables)

November 09, 2015

(Rezension) "Was die Spiegel wissen" von Maggie Stiefvater


Kurze Info


Was die Spiegel wissen
Maggie Stiefvater
448 Seiten
Gebundene Ausgabe bei script5
3. Band einer Tetralogie
18, 95 Euro

Zum Inhalt


Es wird Hebst in Henrietta. Blue und die vier Raven Boys suchen noch immer nach dem Grab des walisischen Königs Glendower. Fast glauben sie sich am Ziel, als Adam eine beunruhigende Vision hat: Im magischen Wald Cabeswater gibt es drei Schlafende. Einer von ihnen darf unter gar keinen Umständen geweckt werden. Die Frage ist allerdings, welcher es ist und was geschieht, wenn er trotz aller Vorsicht aufwachen sollte. Währenddessen hat Blue ganz andere Sorgen: Ihre Mutter ist verschwunden und außer einer mysteriösen Nachricht gibt es keine Spur von ihr. Und dann sind da noch Blues Gefühle für Gansey, gegen die sie vergeblich anzukämpfen versucht. Denn ein Kuss von ihr könnte seinen Tod bedeuten ...

(Quelle: Lovelybooks)
 

Meine Meinung


Egal, was Maggie Stiefvater schreibt, sie verzaubert mich jedes Mal aufs Neue. Ich würde wohl letztlich sogar ihre Einkaufsliste lesen.
Besonders ihre "Raven Boys" Reihe hat es mir angetan. Mit dem dritten und somit vorletzten Band geht es nun langsam Richtung Ende zu, was man deutlich im Verlauf der Handlung merkt.
Blue, Gansey, Ronan und Adam kommen auf ihrer Suche dem walisischen König Glendower immer näher und stoßen dabei auf manch weiteres Geheimnis.
Die Geschichte ist fantasievoll, abenteuerlich, magisch, kompliziert und etwas verrückt. Man muss sie einfach mögen.

Auch die Charaktere wachsen dem Leser immer mehr ans Herz. Haben sie sich doch mit der Zeit verändert und müssen gerade im dritten Teil neu entdeckt werden. Jeder ist auf seine Weise besonders und einmalig. In jedem findet man einen Teil von sich selbst wieder. Und das verschafft allen Charakteren große Sympathiepunkte. Mir wäre es unmöglich mich für ein Person zu entscheiden.

Stiefvaters Schreibstil zieht den Leser sofort in seinen Bann, macht es unmöglich, das Buch zur Seite zu legen. Die Welt Rund um das Städtchen Henrietta wird so bild- und lebhaft beschrieben, die Handlung so spannend erzählt, die Freundschaft der vier Protagonisten so tiefgründig erzählt, dass man das Gefühl hat, ein Teil dieser komplexen, magischen Welt zu sein.

Somit verspricht das Finale der Reihe nach diesem tollen dritten Band phänomenal zu werden.


"Von diesem Tag an würde es immer zwei Blues geben: die Blue, von vorher und die von nachher. Die Blue, die nicht an den Tod geglaubt hatte, und die, die es tat." (S.375)

Letzte Gedanken


Spannend, humorvoll, tiefgründig und voller Emotionen. Einfach magisch!


Oktober 29, 2015

(DIY) Herbst Bild

Hallo Träumer!

Der Herbst ist bekannt für seine Farbpracht. Alles ist bunt. Blätter in braun, rot, orange, gelb...
Egal wohin man schaut, alles strahlt vor Farben, wirkt gemütlich, freundlich, fröhlich.
Und dieses typische Gefühl von Herbst holen ich mir gerne ins Haus.
Mit einem ganz einfachen Do It Yourself.


Das Brauchst du



Schere
Kleber
Bilderrahmen
Alte Buchseite
Herbstblatt

So geht's


Bevor Du mit dem eigentlichen Basteln beginnen kannst, geht es in den Wald, auf die Suche nach einem herbstlichen Blatt. Farbe und Form sind hierbei völlig egal, Hauptsache es gefällt Dir.
Nun musst Du das Blatt mehrere Tage trocknen lassen, am besten in Zeitungspapier gewickelt, in einem dicken Buch.


Wenn das Blatt nach circa zwei bis drei Tagen getrocknet ist, schneidest Du dieses passend zu, sodass es auch in den Bilderrahmen passt. Ebenso wird es mit der Buchseite gemacht.


Als nächstes folgt dann das Aufkleben des Blattes auf die Buchseite. Am besten funktioniert dies mit Flüssigkleber, aber auch doppelseitiges Klebeband oder Klebefolie können verwendet werden.


Zu guter Letzt kommt die Buchseite noch in den Bilderrahmen und schon ist das Herbst Bild fertig.
Einfach und ohne viel Aufwand, aber trotzdem sehr schön.


Hat Dir dieses DIY gefallen?
Und was magst Du im Herbst besonders gerne?
Ich freue mich sehr über ein Kommentar von Dir.

Liebste Grüße,
Franzi

Oktober 20, 2015

(Reihenvorstellung) "Engelsfors-Trilogie" von Sara B. Elfgren & Mats Strandberg

"Euch bleibt keine Zeit zu zweifeln, das Böse ist näher, als ihr glaubt. Es sucht nach euch, ihr müsst eure Kräfte trainieren, gemeinsam stärker werden. Ihr seid aufeinander angewiesen. Vertraut niemandem sonst. Nicht euren Eltern oder Geschwistern. Nicht euren Freunden. Nicht einmal eurer größten Liebe. Und denkt immer daran: Der Zirkel ist die Antwort."

Wenn zwei Menschen bei ihrem ersten Treffen eine gemeinsame Leidenschaft für Bücher mit übersinnlichen Elementen entdecken, ist der Gedanke, dass sie selbst einen Mysterie-Thriller für Jugendliche schreiben, nicht weit her geholt. Und so war die Idee für "Zirkel", den Auftakt der "Engelsfors-Trilogie" schnell geboren.
Eine Idee, zu einer mystischen, geheimnisvollen und spannenden Reihe, die anders ist, als alles, was ich bisher gelesen habe.

Die sechs Mädchen könnten verschiedener nicht sein. Abgesehen davon, dass sie in der schwedischen Kleinstadt Engelsfors leben, auf dieselbe Schule gehen und sich nicht mögen, haben sie nichts gemeinsam. Glauben sie. Doch eines Nachts werden sie im Wald zusammengeführt. Sie sind auserwählt, das Böse, das in der Stadt lauert, zu bekämpfen. Schaffen sie es, miteinander auszukommen? Denn nur mit vereinten Kräften können sie die dunklen Mächte besiegen. Ein erstes Opfer gibt es bereits – Elias, der vermeintlich Suizid begangen hat, wird mit aufgeschlitzten Pulsadern auf der Schultoilette gefunden. 
(Zirkel - Quelle: Lovelybooks)


Auf den ersten Blick scheint die Geschichte, von sechs komplett verschiedenen Hexen, die die Welt vor dem Bösen retten sollen, nicht wirklich neu zu sein. Bücher über Hexen gibt es zu genüge und auch über böse Kräfte wurde schon oft geschrieben.
Doch "Zirkel", "Feuer" und "Schlüssel" sind anders.
Wer sich auf einen leichten Jugendroman mit ein bisschen Fantasie gefasst macht, liegt vollkommen falsch.
Denn bei der "Engelsfors-Reihe" handelt es sich um drei Romane der besonderen Art. Voller Spannung, Irrungen, Geheimnisse und Konflikte tragen sechs Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die Geschichte.

 Das Böse schwelt in Engelsfors, diesem tristen schwedischen Provinznest, und es wird immer stärker. Es zieht die Stadt in seinen Bann. Greift so bedrohlich schnell um sich wie ein Flächenbrand. Und seit die Auserwählten wissen, dass sie dagegen kämpfen müssen, ist ihr Leben nicht gerade einfacher geworden. Im Gegenteil. Eigentlich ist alles noch viel schlimmer als vorher. Langsam beginnen die Mädchen zu begreifen, wie mächtig und wie gnadenlos ihr Gegner wirklich ist. Was er anrichten kann. Dass nicht nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht, sondern viel mehr. Aber haben sie überhaupt die geringste Chance, das Böse zu stoppen? Schließlich sind sie nur noch zu fünft und keiner steht ihnen bei. Obendrein hat auch der Rat es auf die Mädchen abgesehen. Der Rat, der sie eigentlich beschützen sollte, dem aber Kontrolle und Macht alles bedeuten. Und ihm ist jedes Mittel recht, um beides zu behalten. Nur wenn die Auserwählten ihre Geheimnisse endlich teilen und einander bedingungslos vertrauen, können sie all das vielleicht überstehen. Nur dann lässt sich die dunkle Bedrohung vielleicht noch abwenden. Die Zeit drängt. 
(Feuer - Quelle: Lovelybooks)

Anna-Karin, die Tiere über alles liebt, aber in der Schule mehr als unbeliebt gilt.
Ida, die zwar an der Spitze der Beliebtheit steht, aber auch wegen ihrer Bösartigkeit gefürchtet ist.
Linnéa, die überall nur als verrückter Freak bekannt ist.
Minoo, die sich in der Welt der Worte und Zahlen verloren hat.
Rebecka, die trotz ihrer liebenswerten Art von Selbstkomplexen geplagt wird.
Vanessa, die Kummer und Sorgen durch Party machen vergessen möchte.

Wenn diese Sechs dazu auch noch den verschiedenen Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft, Metall und Holz angehören und eine so große Last auf ihren Schultern ruht, kann es nur spannend werden.
Denn jedes Buch wird durch ihre verschiedenen Erzählweisen geprägt. Mit jedem Kapitel lernt man die Mädchen besser kennen und verstehen, kann sich mit jeder einmal identifizieren. Man leidet mit ihnen, freut sich für sie und weint über sie.

Der schreckliche Abend, an dem die Auserwählten in der Schule von Engelsfors gegen die Dämonen kämpfen mussten, liegt erst einen Monat zurück. Nun ist auch Ida tot – und Minoo, Anna-Karin, Vanessa und Linnéa müssen irgendwie damit klarkommen. Doch die vier haben keine Zeit durchzuatmen, denn schon kündigt sich der nächste große Kampf an. Düstere Geheimnisse offenbaren sich. Die Zeit rast, und nur eines ist sicher: Alles wird sich ändern. 
(Schlüssel - Quelle: Lovelybooks)
 

Und obwohl die Bücher zusammen 2272 Seiten haben, wird es nie langweilig, ganz im Gegenteil. Die Geschichte ist einfach mitreißend. Wie oft wird der Leser entsetzt, überrascht oder verwirrt zurückgelassen, muss einfach weiter lesen. 

Eine der besten Trilogien, die ich je gelesen habe. Spannend, geheimnisvoll, magisch. Unbedingt lesen!


Oktober 19, 2015

{Tipps} Früher Aufstehen lohnt sich


Seit etwa zwei Monaten habe ich es nun geschafft, morgens um sechs Uhr aufzustehen. Nicht nur während der Schulzeit, sondern auch am Wochenende. Was für den ein oder anderen vielleicht völlig verrückt wirken mag, fällt mir inzwischen nicht mehr ganz so schwer, denn ich habe die Vorteile des früh Aufstehens zu schätzen gelernt.


Zum Einen beginnt mein Morgen somit sehr viel entspannter. Nachdem ich es geschafft habe, aufzustehen, genieße ich die Ruhe erst einmal mit einem leckeren Café au lait und einem Roman. So steigt meine Laune um ein vielfaches, denn wie heißt es so schön? - In der Ruhe liegt die Kraft.


Um dann richtig wach zu werden, mache ich mich gemeinsam mit meinem Hund auf, Richtung Sonnenaufgang. Das ist wohl das schönste am früh Aufstehen: zu sehen, wie der Tag beginnt.
Ganz ehrlich! Da lohnt es sich, auch samstags und sonntags den Wecker zu stellen.


Ein toller Vorteil ist außerdem die Zeit, die man mehr hat. Gerade morgens bin ich sehr produktiv und kann dieses Stunden sinnvoll nutzen. Egal ob, Hausaufgaben machen, lernen, schreiben oder einen Blogpost vorbereiten. Alles läuft viel besser, fast wie von selbst!



Somit bringt das frühe Aufstehen unheimlich viele Vorteile mit sich, und ich kann Dir sagen: Es lohnt sich! Einfach mal ausprobieren.

Liebste Grüße,

Oktober 14, 2015

(Reisen) Nordseeinsel Borkum in Bildern

Hinter mir liegen zwei Wochen...
...am Meer, der stürmischen Nordsee.
...am faszinierenden Watt.
...auf einer bezaubernden Insel, abgeschieden vom Rest der Welt.
...Ruhe, Entspannung, Einsamkeit.
...Abenteuer & Kreativität.
...Pause vom Alltag.
Hinter mir liegen zwei Wochen auf meiner liebsten Nordseeinsel Borkum.

Und weil Bilder manchmal doch noch mehr sagen können, als Worte, hier meine liebsten Urlaubsfotos.

Reisen
Das Musikpavellion an der Strandpromenade
Reisen
Strandzelt - Typisch für die Insel
Reisen
Sonnenuntergang am Strand
Reisen
Reisen
Reisen
Reisen
Café Ostland
Reisen
Sanddorn
Reisen
Reisen
Reisen
Der neue Leuchtturm
Reisen
Grabstein eines Walfänger
Reisen
Reisen
17. Drachenfestival auf Borkum
Reisen

Wer aber gerne mehr über Borkum und meine Eindrücke der Insel lesen möchte, findet hier einen Reisebericht von 2013.

Oktober 06, 2015

(Poetry Slam) Zwischen uns der Himmel


Ich träume 
Ich liege
Ich denke 
Und fliege
Will frei sein von dir
Allein sein mit dir
Und einfach nur vergessen
Ich mein 
Ich bin wie versessen 
Dich zu vergessen 
Will dich an anderen messen
Und dem Herzen entkommen
Nicht fühlen
Nur denken
Nicht schreien
Nur lenken

Das Leben ist kurz
Um hinterher zu trauern
Sag ich mir
Morgen für Morgen
Stunde um Stunde
Und doch müsst ich die Löcher meiner Tiefe zumauern
Um nicht mehr zu trauern

Ich träume
Ich liege
Ich denke
Und fliege
Will frei sein von dir
Allein sein mit dir

Und einfach nur vergessen

Schwelg Gedanken hinterher
Schau verblasste Fotos an
Verliern kann ich noch mehr
Aber eigentlich wärst du jetzt mal dran
Hast mich allein gelassen
Mit all deinen und meinen Problemen
Dafür sollt ich dich hassen

Was ich fühle ist Leere
Gleichzeitig umgeben vom Wasser der Meere
Trotzdem bin ich hier 
Und du dort
Einfach fort
Ohne dich
Unerreichbar für mich

Ich träume
Ich liege
Ich denke
Und fliege
Will frei sein von dir
Allein sein mit dir

Und einfach nur vergessen

Es fehlt so viel
Kommt das Begreifen ins Spiel
Der Schock zieht vorbei
Der Sand fließt dennoch weiter
Durch die Uhr
Und ich zähle die Körner
Tag für Tag
Stunde um Stunde
Um zu wissen
Wann ich dir folgen kann
Ohne zu wissen
Wie
Ich soll brechen den Bann

Ich will fliegen zu dir
In die Höhe der Welt
Träume – bevor alles runter fällt
Doch meine Flügel sind gebrochen
Die Träume zerstochen
Die Angst ist zu groß
Der Wille zu schwach
So bleib ich
Allein
Mit splitterndem Herzen
Schmerzen – ohne zu sein

Ich träumte
Ich lag
Ich dachte
Und flog 
Wollte frei sein von dir
Vielleicht auch allein sein mit dir

Und einfach nur vergessen

Mir wird klar
Du kommst nicht mehr Heim
Und ich nicht zu dir
Zwischen uns der Himmel
Und Wolkendecken
Nur dieser Erkenntnis gelingt es
Mich zu wecken

Das einzige 
Was mich am Leben hält
Ist die Gewissheit
Ich komm zu dir
Eines Tages
Mein Held


Ich würde mich sehr über Deine Rückmeldung freuen.
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